Das Steuerrecht befindet sich in einem eingenständigen Rechtsgebiet, das sämtliche Gesetze, welche das Steuerwesen der Deutschland regeln, beinhaltet. Es wird zwischen dem allgemeinem Steuerrecht sowie dem speziellem Steuerrecht unterschieden. Das allgemeine Steuerrecht umfasst beispielsweise folgende Rechtsgebiete: die Abgabeordnung, das Bewertungsgesetz, dem Finanzverwaltungsgesetz und die Finanzgerichtsordnung. Das einzigartige Steuerrecht besteht aus den Einzelsteuergesetzen, wie zum Beispiel: das Körperschaftsteuer, Einkommensteuergesetz oder Umsatzsteuergesetz. Das Steuergesetz der Bundesrepublik Deutschland wird anhand folgender – auf dem Grundgesetz beruhende – Prinzipien geprägt: die Gleichmäßigkeit der Besteuerung, die Gesetzmäßigkeit der Bewertung, das Sozialstaatsprinzip, das Nettoprinzip, die Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit. Anhand der finanziellen Auswirkungen auf den Bürger sind Steuern ebenso wie die Steuergesetzgebung ein ständiger politischer Streitpunkt und einer Menge Kritik überlassen. Die Kritikpunkte sind seit etlicher Zeit die Komplexität des Steuerrechts wie auch die angeblichen Möglichkeiten zur Umgehung., Bei der Betriebsprüfung (auch Außenprüfung genannt) handelt es davon, Sachverhalte zu entdecken, die zu endgültigen Steuererstattungen, Steuerausfällen oder Steuervergütungen kommen kann. Die Erlaubnis zur Außenprüfung bekommt das Finanzamt über die Betriebsprüfungsordnung 2000 und die Abgabenordnung. Im Prinzip kann das Finanzamt die Betriebsprüfung wann es möchte umsetzen, allerdings sollte Ihnen dafür vorweg Zeit vorgegeben werden besser gesagt das Finanzamt sollte sich bei Ihnen anmelden. Entsprechend der staatlich festgelegten Grundlagen sollte für den Besuch der angemessene Zeitraum gewählt werden. Dies bedeutet, dass der Kontrolleur sich keineswegs auf einem Montag anmelden und am Dienstag bei Ihnen auftauchen darf. Die Betriebsprüfungsordnung spricht bei Großbetrieben von vier Wochen wie auch in allen anderen Umständen von 2 Wochen Ankündigungsfrist., Mit richtigen Informationen in der Einkommensteuererklärung kann vieles gespart werden. Etliche Ausgaben kann man von den Steuern absetzen. Aber ab und zu werden solche Anträge von dem Finanzamt abgelehnt. Wenn das passiert, sollte Protest eingelegt werden. Wird ebenfalls dieser untersagt, sollte eine Anklage vor dem Finanzgericht vorgebracht werden. In diesen Fällen steht ein Steueranwalt zur Verfügung. Dieser kontrolliert die Anträge wie auch die Sachlage und setzt sich vorm Finanzamt und vorm Gericht für seine Klienten. Für den Fall, dass der Fall vor das Gericht geht, muss damit kalkuliert werden, dass man die entstehenden Kosten des Prozesses zu tragen hat. Aus diesem Grund sollte die Summe, um den gestritten wird, dringend größer sein, als die Gerichtskosten betragen würden. Auch hierbei stehen Steuerberater sowie Steueranwälte zur Kalkulierung sowie Beratung zur Verfügung., In den letzten Jahren kam es zu einem Handel von Steuer-CDs. Auf den CDs waren Fakten von Banken über deren Firmenkunden gesichert. Im Regelfall sind die CDs von im Ausland ansässigen Bankkonten gekommen und gaben beispielsweise dem deutschen Finanzamt Kundendaten sowie Angaben zu Bankkonten von deutschen Kunden. Die CDs verfügen über einen enorm hohen Preis, welchen die deutschen Behörden selbstverständlich aufkommen würden. Denn anhand der Daten besitzen sie eine Übersicht auf die Finanzen der Kunden sowie können hierdurch feststellen, welche Deutschen ihr Vermögen auf im Ausland ansässigen Bankkonten verstecken und folglich Steuern umgehen. Während die erste CD, welche 2006 seitens BND erworben worden ist und 4,6 Millionen € gekostet hat, lag eine CD kostenmäßig mittlerweile einzig weniger als eine Million Euro. Dies hängt davon ab, dass das Verlangen nach den CDs nicht noch so hoch ist, wie vor ein paar Jahren, weil es in Deutschland immer mehr Selbstanzeigen von Menschen gibt, die Steuer umgehen., Das Steuerstrafrecht beschäftigt sich mit Verstößen im Gebiet Steuerrecht. Dies beinhaltet speziell die Hinterziehung von Steuern. Falls ein Delikt gegen das Steuerrecht ans Licht kommt, drohen enorme Geld,- und/oder Freiheitsstrafen. Wie extrem die Strafe ist, ist unter anderem abhängig von dem Grad des Deliktes. Bei einer Hinterziehung von Steuern bis 50.000 Euro erhält man eine Geldbuße. Ab 50.000€ muss man mit einer Gefängnisstrafe, welche ebenso auf Bewährung ausgetragen werden mag ebenso wie gegebenenfalls mit einer zusätzlichen Geldbuße rechnen. Ab 100.000 Euro steht einem die gleiche Strafart wie bei ab 50.000 Euro bevor, allerdings wäre die Geld- sowie Freiheitsstrafen um einiges größer. Im Rahmen einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000€ kommt es auch zu einer Gefängnisstrafe, die allerdings im Normalfall keineswegs auf Bewährung abgesessen wird. Auch an diesem Punkt kann ggf. eine zusätzliche Geldbuße hinzukommen. Außerdem müssen die vorenthaltenen Steuern nachgezahlt werden. Nach fünf Jahren verjährt die Hinterziehung von Steuern, im Zuge der aktuellen gewerblichen Hinterziehung von Steuern verjährt die Steuerhinterziehung erst nach zehn Jahren.%KEYWORD-URL%