Gesellschaftstanz
Gesellschaftstanz ist in der Bundesrepublik ein weitverbreitetes Hobby, das als professionelle Karriere und auch zum Zeitvertreib ausgeführt wird. Durch populäre TV-Serien, aber auch dank langjähriger Traditionen haben Tanzvereine und -Schulen einen regen Zuwachs und werden von Menschen aller Altersklassen gerne aufgesucht. Die Ursprünge des Tanzes lagen schon bei den frühen Hochkulturen, bei welchen der Tanz eine rituelle und religiöse Bedeutung hat. Rhythmischer Tanz ist bis in unsere Zeit ein Ereignis. In sportlicher Hinsicht verbessert die koordinierten Bewegungen Agilität, sowie Aufbau von Muskeln und der Koordination. Tanz kann helfen, das Gleichgewicht zu stärken und stählt den ganzen Aufbau des Körpers. In den meisten Tanzschulen, die zum größten Teil durch den Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband e.V., ADTV, strukturiert sind, werden die verschiedenen Tanzarten des WTP – dem Welttanzprogramm gelehrt, darunter Lateinamerikanische- und Standardtänze sowie besondere Tänze und auch „zeitgemäßere“ Tanzrichtungen zum Beispiel Modern Jazz., Im Tanzsport kann jeder dank den Grundkurs wie auch die auf die Tatsache weiteren Medaillenkurse mehrere Abzeichen erlernen, welche einen Ausbildungsstand des Tänzers bestätigen. In den Basiskursen genügt dafür die nutzenbringende Beendung vom Kurses aus, zum Beispiel beim Welttanzabzeichen, das aus einer Beglaubigung ebenso wie der goldenen Nadel besteht. Es wird nach Beendung der 2 Grundlagenkurse des Welttanzprogramms, die aus den Musikrichtungen Walzer, Disco, Swing (erster Workshop) sowie Latino ebenso wie Tango (zweiter Kurs) bestehen. Welche Person danach weiterhin durchsetzen will, mag ebenso wie das Deutsche Tanzabzeichen machen wie selbst an den Medaillenkursen für das Bronzene, Silberne sowie (mehrere) Goldene Tanzabzeichen mitwirken. Diese sind auch eine Bedingung für die Ausbildung zum Tanzlehrer durch den ADTV., Der Wiener Walzer ist ein sehr beliebter Standardtanz und ist mit 60 Takten pro Minute der schnellste Tanz des Welttanzprogramms. Er zählt sowohl zu den Gesellschafts- als selbst zu den Turniertänzen. Als Variante des Walzers ist er einer der traditionsreichsten eleganten Gesellschaftstänze. Er wurde besonders dank den Wiener Kongress Anfang des 19. Jh in ganz Europa berühmt sowohl gefragt, obwohl er in feineren Gesellschaftsschichten zuvor als obszön bezeichnet wurde im Zuge des engen Körperkontakts. Der Wiener Walzer wird bis heute im Regelfall auf klassische Stücke im 3/4-Tempo oder in dem 6/8-Tempo getanzt, selbst wenn es durchaus ebenfalls moderne Stücke für den Wiener Walzer gibt. Der Grundschritt beinhaltet sechs Schritte, sodass er je nach Variante entweder in einem beziehungsweise in 2 Takten ausgetanzt werden kann. In Tanzschulen gehört der Wiener Walzer auf Grund der Tatsache der Eleganz meistens zum Glanzpunkt des Abschlussballs., Der als Standardtanz geführte Tango betitelt den sogenannten Globalen beziehungsweise Europäischen Tango, der sich von seiner konventionellen Prägung, dem Tango Argentino in Ausdruck und Regung prägnant unterscheidet. Während auf Tanzturnieren mehrheitlich der internationale Tango zu sehen ist, wird der ursprüngliche Argentinische Tango in Tanzschulen pausenlos beliebterpopulärer sowie gehört da zum Standardrepertoire. Der Tango basiert auf einem 2/4-Takt wie auch charakterisiert sich besonders durch seine Gegensätze aus. So verändern sich tiefe, schreitende Schritte mit kurzen, schnellen Schritten ab, während die Körper fast rigide dahingleiten, werden die Köpfe abrupt gedreht. Der Tango gilt gemeinhin als speziell intensiv wie auch wurde daher in Europa ursprünglich als anrüchig bemerkt, weshalb der konventionelle Tango Argentino als internationaler Tango den Werten der europäischen Standardtänzen angeglichen wurde., Ein Großteil der Tanzvereine in Deutschland offerieren inzwischen ein flexibles Programm für alle Tanz-Level und Altersklassen. Angeboten werden auch Kurse für Kinder und Jugendliche, für Alleinstehende oder Paare. Es findet eine Unterscheidung zwischen Amateuren und Einsteigern, Fortgeschrittenen und Profis statt. Daneben existieren Kurse, mit deren Bestehen man die der Prüfung entsprechende Auszeichnung erlangen kann. In einem Großteil der ADTV-Tanzschulen ist auch eine weiterführende Ausbildung zum Gesellschafts- Tanzlehrer möglich. Die Standardqualifikation für die Weiterbildung zum Tanzlehrer erfolgt über den Tanzlehrerverband ADTV, der auch entsprechende Tanzschulen zertifiziert., Bis zum heutigen Tage ist es für viele ganz normal in der siebten oder achten Klasse einen Tanzkurs zu machen, auch wenn kein bestimmtes Verlangen nach den klassischen Tanzformen besteht. Dafür haben einige der Tanzschulen maßgeschneiderte Tanzkurse in ihrem Portfolio, die genau auf jene Zielgruppe ausgerichtet sind. Einige der Jugendlichen entdecken dann die Affinität zum Tanzen und nehmen auch die altersgemäßen Tanzparties ihrer Altersklasse in der Tanzschule wahr, wodurch man erste „Ausgeherfahrungen“ in einer passenden Umgebung erwerben mag. Unter den klassischen Jugendkursen werden die typischen Gesellschafts- sowie Lateinamerikanischen Tänze herbeigeführt, die ebenfalls zu moderner Komposition getanzt werden können. An dem Ende eines Kurses steht als nächstes der Abschlussball, damals auchals Tanzkränzchen bezeichnet, bei welchem sich die Eltern jenetänzerischen Erfolge ihrer Sprösslinge angucken vermögen., Jener Spaß am Tanzen entsteht auf Basis von die Kombination seitens Musik, rhythmischer Bewegung wie auch gesellschaftlichem Beisammensein. Nichtumsonst ist das Tanzen nach wie vor ebenfalls außerhalb seitens Tanzschulen, auf Events und Veranstaltungen, Trauungen wie noch Geburtstagsfeiern vor allem zu späterer Stunde äußerst angesehen wie auch hebt die Stimmung. Am meisten Freude macht das Tanzen selbstverständlich darauffolgend, wenn die Schritte mühelos gekonnt werden wie auch man sich schlichtweg zur Musik agieren kann. Wer anfällig ist, hat aufgrund dessen zumeist Skrupel das sprichwörtliche Tanzbein zu schwingen. Aufgrund dessen sind auch sogenannte Hochzeits-Crashkurse äußerst gemocht.Um den ersten Tanz zu tanzen, bei dem alle Blicke auf das Hochzeitspaar gezielt sind, möchten mehrere ihre Tanzschritte demnach vorher bislang mal erneuern., Die Lateinamerikanischen Tänze bilden zusammen mit den Standardtänzen den bedeutensten Teil der Tänze des Welttanzprogramms. Sie enthalten 5 Tänze: Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive. Obgleich des Namens kommen einzig 3 der Lateinamerikanischen Tänze wirklich aus Südamerika, der Jive entwickelte sich in Nordamerika und der Paso Doble besitzt spanische und französische Wurzeln. Etliche tatsächlich aus Lateinamerika stammende Tänze wie der Mambo oder der Merengue gehören gleichfalls in keiner Weise in jene Rubrik. Die Zusammenfassung entstand genauer durch eine Ähnlichkeit von Schritten und Technik wie auch wurde von Welttanzverbänden so festgelegt. Sie divergieren sich von den Standardtänzen vor allem dank eine offenere Tanzhaltung unter Ausschluss von dauerhaften Körperkontakt wie auch meist starke Hüftbewegungen, wogegen Ober- wie auch Unterkörper voneinander losgelöst bewegt werden. Das Tanzpaar tritt dabei in keiner Weise ausgerechnet als Einheit auf, statt dessen verdeutlicht Interaktion wie auch Verständigung., Solcher Langsame Walzer, durch der Abstammung auch als Englischer Walzer betitelt, entwickelte sich in den 1920er Jahren. Er entwickelte sich aus einer langsameren Variante des Wiener Walzers, dem sogenannten Boston Waltz, der in England bis jetzt äußerst begehrt ist und zwar die Drehungen des Originals beibehielt, aber intensiv langsamer getanzt wurde. Der Langsame Walzer wird zu einem Takt von 30 Takten in der Minute getanzt. Nichtsdestotrotz ist besonders der Schwung wichtig, um dem Tanz Ausdruck zu verleihen. Er wird beim ersten Taktschlag aufgebaut und im Laufe der kommenden beiden wieder abgebremst, was als Heben sowohl Senken bezeichnet wird. In Tanzschulen ist der Langsame Walzer beim Abschlussball des Grundkurses im Regelfall der Einstiegstanz., Der Cha-Cha-Cha entstand ursprünglich in Nationalstaat Kuba sowie zählt momentan zu den modernen Gemeinschaftstänzen. Er wird im 4/4-Takt getanzt sowie gilt als besonders beschwingter und heiterer Tanz, welches ihn ebenfalls in Tanzkursen äußerst angesehen macht. Solcher Tanz bekam den Namen durch das rhythmische Geräusch auf der Parkett, das selbst als Tempoangeber fungiert. Als ortsgebundener Tanz lebt der Cha-Cha-Cha speziell von seinen Beckenbewegungen, die dem Tanz Schwung verleihen. Jener Tanz mag etwa auf konventionelle kubanische Musik mit viel Metrum sowie Percussion getanzt werden, eignet sich allerdings auch für eine große Anzahl aktuelle Popsongs. Die Rumba ist dem Cha-Cha-Cha seitens den Schritten her sehr ähnlich, wobei der Mittelschritt in einem Zug sowie langsamer vorgenommen. Selbst hier wird reichlich Wert auf die charakteristischen Hüftbewegungen gelegt.