Tätigkeiten, durch die Geld heraus springt, das versteuert werden müsste, nur trotzdem gar nicht versteuert wird, bezeichnet man „Schwarzarbeit“. Das damit entstehende Geld wird umgangssprachlich „Schwarzgeld“ genannt. Diese Einkünfte werden häufig in der unternehmerischen oder freiberuflichen Arbeit erhalten. Ebenso Vermögenswerte, deren Zinsen keineswegs versteuert werden, sind unter der Bezeichnung Schwarzgeld vertraut. Schwarzarbeit und das Erhalten von Schwarzgeld ist eine schwere Straftat und kann äußerst hohe Geld- sowie Freiheitsstrafen verursachen. Zahlreiche Besitzer von Schwarzgeld legen ihr Geld aus dem Grund im Ausland an, vor allem in der Schweiz, da sie auf diese Weise ihr Geld in schweizer Banken verstecken können und dadurch keinerlei Steuern ans deutsche Finanzamt abgteben müssen., In dem Jahr 2002 ist es zu einer Situation in Sachen Steuerhinterziehung gekommen. Boris Becker hatte damals knapp 1,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen und wurde zu dem Zeitpunkt zu zwei Jahren Freiheitsentzug auf Bewährung verdammt. Das Gericht verurteilte den Mann außerdem zu einer Geldstrafe von 300.000 Euro und zusätzlich musste der Herr 200.000 Euro Geldbuße für die Bewährungsauflage an diverse caritative Einrichtungen abdrücken. Boris Becker hatte zwischen 1991 und 1993 zwar amtlich seinen Wohnsitz in dem Steuerparadies Monaco, allerdings befand sich sein tatsächlicher Standort in München. Boris Becker war sich im Klaren darüber, dass er angesichts dessen in Deutschland komplett abgabenpflichtig gewesen ist, trotzdem hat er dem Fiskus seine Münchner Wohnung verschwiegen., Unter Vermögensnachfolge wird viel mehr verstanden als nur das Kontrollieren des Vermögens. Es geht gezielt darum, in wie weit Vermögen zu Lebzeiten des Abzugebenen oder erst in dem Zeitpunkt des Todes des Erblassers übergehen soll sowie welche steuerlichen Auswirkungen dabei hervorgerufen werden. Es können beispielsweise bei größeren Kapitalverhältnissen manche Vermögensteile binnen der Familie im Vorhinein zu Lebzeiten des Schenkers Vermögen den genannten Menschen übermittelt sowie die Freibeträge genutzt werden. Eine Erbschaftsteuer kann in diesem Fall diesbezüglich keinesfalls mehr zum Thema werden. Welche Person seine Vermögensnachfolge bei seinem Tode anhand letztwilliger Verfügung, schriftlich oder notariell – regularien will, muss Kenntnis davon haben, dass das Erbschaftsteuerrecht keinesfalls notwendigerweise dem Bürgerlichen Recht folgt wie auch dass der gesetzliche Güterstand enorme Gestaltungsspielräume bereitstellt., Das Steuerrecht befindet sich in einem eingenständigen Rechtsgebiet. Es beinhaltet alle Rechtsnormen, welche das Steuerwesen der Bundesrepublik Deutschland regeln. Es wird differenziert zwischen dem allgemeinem Steuerrecht und dem speziellem Steuerrecht. Das generelle Steuerrecht umfasst bspw. solche Rechtsgebiete: das Bewertungsgesetz, die Abgabeordnung, dem Finanzverwaltungsgesetz und die Finanzgerichtsordnung. Das einzigartige Steuerrecht besteht aus den Einzelsteuergesetzen, wie bspw.: das Einkommensteuergesetz, Körperschaftsteuergesetz oder Umsatzsteuergesetz. Das deutschsprachige Steuergesetz wird anhand dieser, auf dem Grundgesetz basierende, Prinzipien beeinflusst: die Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit, das Sozialstaatsprinzip, die Gesetzmäßigkeit der Bewertung, die Gleichmäßigkeit der Besteuerung wie auch das Nettoprinzip. Durch die finanziellen Auswirkungen auf den Bürger sind Steuern sowie die Steuergesetzgebung ein dauerhafter politischer Streitpunkt und vielfacher Kritik überlassen. Die Streitpunkte sind seit etlicher Zeit die Schwierigkeit des Steuerrechts wie auch die angeblichen Umgehungsmöglichkeiten., In den letzten Jahren kam es zu einem Handel von Steuer-CDs. Auf diesen CDs waren Daten von Bankinstitute über deren Firmenkunden gesichert. Im Regelfall sind die CDs von ausländischen Konten gekommen und boten zum Beispiel dem deutschen Finanzamt Kundendaten sowie Angaben zu Konten von deutschen Firmenkunden. Die CDs verfügen über einen beachtlichen Preis, welchen die deutschen Ordnungshüter gern aufkommen würden. Denn mit den Daten auf den CDs besitzen sie eine Übersicht auf die Finanzlage der Kunden ebenso wie können hierdurch registrieren, welche Deutschen ihr Kapital auf im Ausland ansässigen Bankkonten verbergen und damit Steuern hinterziehen. Während die erste CD, die im Jahre 2006 seitens BND erworben worden ist und 4,6 Millionen Euro gekostet hat, lag eine CD preislich inzwischen weniger als eine Million €. Dies liegt daran, dass die Nachfrage der CDs keinesfalls noch so hoch ist, wie vor einiger Zeit, da es in Deutschland immer mehr Selbstanzeigen von Steuerhinterziehung gibt.%KEYWORD-URL%