In der BRD werden Steuern vom Bund, den Ländern sowie den Gemeinden erhoben. Die wichtigsten Steuern, die zu zahlen sind, sind die Einkommensteuern, die Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer, Grundsteuer und die Schenkung- ebenso wie Erbschaftsteuer. Außerdem sollen Gebühren abgeführt werden, wie bspw. für die Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung oder die Rentenversicherung. Jedoch unterliegt keinesfalls jede Person oder Gesellschaft dem Steuerrecht. Das Steuerrecht in Deutschland unterscheidet zwischen zwei Personen (natürliche und juristische Personen), die in der Bundesrepublik wohnhaft sind beziehungsweise ihren Standort haben (Steuerinländer) und Personen, welche keinen Wohnsitz bzw Sitz in der BRD haben (Steuerausländer). Eine naturgemäße Person wird als Steuerinländerin bezeichnet, wenn sie ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat. Eine Staatsbürgerschaft ist in dieser Hinsicht keineswegs wichtig. Die Gesellschaft oder Person, die weder ihre Geschäftsleitung noch ihren Wohnsitz in der BRD hat, ist eine Steuerausländerin., Der Prozess vor dem Finanzgericht ist nicht kostenlos. Vielmehr treten nach den Bestimmungen des Gerichtskostengesetzes ein paar Gerichtskosten, welche sich am Streitwert messen. Mit dem 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz, welches zum 01.08.2013 erstellt worden ist, wurden zum einen sowohl der Mindeststreitwert sowie die Gerichtsgebühren auf 1500 Euro gesteigert, somit die mit Klageeingang entstehende Verfahrensgebühr 284€ umfässt. Mit Wirkung vom 16/07/14 wurden die §§ 22, 23, 51, 52, 63 und die Anlage 1 zu dem Gerichtskostengesetz verändert. Dies hat zur Folge, dass auch in Kindergeldfällen advers der zwischenzeitlichen Praxis nochmals ein Vorschuss erhoben wird. Die vorfällige Gebühr wird in der Regel nach dem Streitwert ernannt, sofern dieser sich bei Klageeingang auf Anhieb und klar aus der Anklage ergibt. Alternativ wird der Beitrag nach dem Mindeststreitwert anfällig., Das Steuerstrafrecht beschäftigt sich mit Verstößen im Gebiet Steuerrecht. Dies inkludiert vornehmlich die Steuerhinterziehung. Falls ein Delikt gegen das Steuerrecht ans Licht kommt, drohen hohe Geld,- und/oder Freiheitsstrafen. Wie extrem die Strafmaßnahme ist, ist unter anderem abhängig von dem Grad des Verstoßes. Bei einer Hinterziehung von Steuern bis 50.000€ bekommt man eine Geldstrafe. Ab 50.000 Euro sollte man mit einer Gefängnisstrafe, die ebenso auf Bewährung ausgesetzt werden kann wie auch halt von einer weiteren Geldstrafe ausgehen. Ab 100.000€ steht dem Betroffenden die selbe Strafart bevor, allerdings wäre die Geld- wie auch Freiheitsstrafen wesentlich schmerzhafter. Bei einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000 Euro kommt es ebenfalls zu einer Freiheitsstrafe, welche jedoch meistens nicht auf Bewährung abgesessen wird. Ebenfalls in diesem Fall kann ggf. eine zusätzliche Geldstrafe hinzukommen. Zusätzlich dazu müssen die nichtgezahlten Gelder nachgezahlt werden. Nach fünf Jahren verweht die Hinterziehung von Steuern, bei der neuen gewerblichen Steuerhinterziehung verjährt die Steuerhinterziehung erst nach 10 Jahren., Immer ehe die Außenprüfung geschieht, sollte die zu testende Person alle buchhalterischen Beweise organisieren. Das betrifft sämtliche Gewinnermittlungen, Betriebsausgaben,Ausgangsrechnungen oder Kontoauszüge. Jene Informationen müssen ebenfalls auf Ordnungsmäßigkeit, Vollständigkeit sowie auf eine deutliche und klare Struktur gechecked werden, weil ansonsten der Entzug in Gefahr gebracht werden könnte. Eine Überreichung der Unterlagen kann jedoch ebenfalls beim Finanzamt unmittelbar erfolgen, was heißt, dass hier dann ebenfalls die Betriebsprüfung erfolgt. Dieses Angebot passt sich besonders für Manager, die oftmals unterwegs sind. Wenn die zu testende Person eigene Firmenräume besitzt, geschieht die Außenprüfung in der Regel dort, da sich der Kontrolleur demzufolge direkt vor Ort einen persönlichen Eindruck verschaffen kann., Das Steuerrecht befindet sich in einem eingenständigen Rechtsgebiet. Es umfasst sämtliche Gesetze, die das Steuerwesen der BRD regeln. Es wird differenziert zwischen dem allgemeinem Steuerrecht wie auch dem speziellem Steuerrecht. Das generelle Steuerrecht umfasst Rechtsgebiete wie: die Abgabeordnung, das Bewertungsgesetz, die Finanzgerichtsordnung ebenso wie dem Finanzverwaltungsgesetz. Das einzigartige Steuerrecht setzt sich aus den Einzelsteuergesetzen zusammen, wie bspw.: das Einkommensteuergesetz, Körperschaftsteuergesetz oder Umsatzsteuergesetz. Das Steuergesetz der Bundesrepublik wird durch diese, auf dem Grundgesetz beruhende, Ideen geprägt: das Sozialstaatsprinzip, die Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit, die Gleichmäßigkeit der Besteuerung, die Gesetzmäßigkeit der Bewertung ebenso wie das Nettoprinzip. Durch die finanziellen Auswirkungen auf die Bevölkerung sind Steuern ebenso wie die Steuergesetzgebung ein kontinuierlicher politischer Streitpunkt wie auch einer Menge Kritik überlassen. Die Kritikpunkte sind schon lange die Komplexität des Steuerrechts sowie die angeblichen Umgehungsmöglichkeiten., Mit richtigen Informationen in der Einkommensteuererklärung kann viel erspart werden. Zahlreiche Ausgaben kann man von den Steuern abgrenzen. Doch zeitweise werden diese Anträge vom Finanzamt nicht angenommen. Für den Fall, dass das geschieht, sollte Protest eingelegt werden. Wird auch dieser abgelehnt, sollte eine Anklage vorm Finanzgericht vorgebracht werden. In diesen Situationen steht ein Steueranwalt zur Verfügung. Er kontrolliert die Anträge sowie die Sachlage und kämpft für seine Mandanten vor dem Finanzamt und vorm Gericht. Für den Fall, dass der Sachverhalt vor Gericht kommt, muss davon ausgegangen werden, dass man die anfallenden Kosten des Prozesses zu tragen hat. Dementsprechend sollte die Summe, um den diskutiert wird, auf alle Fälle größer sein, als die Kosten die durch das Gericht fällig werden würden. Auch zu dieser Gelegenheit stehen Steuerberater wie auch Steueranwälte zur Beratung und Kalkulierung zur Verfügung., Unter Vermögensnachfolge wird viel mehr verstanden als nur das Kontrollieren des Vermögens. Es geht gezielt darum, in wie weit Vermögen zu Lebzeiten des Abzugebenen oder erst im Todeszeitpunkt des Erblassers übergehen soll sowie welche steuerlichen Auswirkungen auf diese Weise ausgelöst werden. Es können beispielsweise bei größeren Vermögen bestimmte Vermögensteile binnen der Familie im Vorhinein zu Lebzeiten des Schenkers Vermögen auf die zu bedenkenden Personen übertragen wie auch die Freibeträge ausgenutzt werden. Eine Erbschaftsteuer kann hierbei hierzu keinesfalls mehr fällig werden. Welche Person die Vermögensnachfolge im Falle des Todes anhand letztwilliger Verfügung – schriftlich oder notariell, regularien will, muss Ahnung davon haben, dass das Erbschaftsteuerrecht keineswegs zwangsläufig dem Bürgerlichen Recht folgt wie auch dass der staatliche Güterstand erhebliche Gestaltungsspielräume bereitstellt.%KEYWORD-URL%