Mit richtigen Informationen in der Steuererklärung kann vieles erspart werden. Jede Menge Ausgaben kann man steuerlich absetzen. Aber hin und wieder werden solche Anträge von dem Finanzamt nicht angenommen. Wenn das geschieht, sollte man sich hierfür einsetzen wie auch Einspruch erheben. Wird ebenfalls dieser untersagt, muss eine Strafrechtliche Verfolgung vorm Finanzgericht vorgebracht werden. In diesen Fällen steht ein Anwalt zur Seite. Dieser prüft die Anträge sowie die Gegebenheiten und kämpft für seine Mandanten vorm Gericht und vorm Finazamt. Für den Fall, dass der Sachverhalt vors Gericht geht, muss davon ausgegangen werden, dass man die anfallenden Verhandlungskosten zu tragen hat. Deshalb sollte die Summe, um welchen diskutiert wird, auf jeden Fall höher sein, als die Gerichtskosten betragen würden. Auch an diesem Punkt helfen Steuerberater sowie Steueranwälte., Die Steuerhinterziehung ist eine häufige Straftat in Deutschland. Wenn man hierbei ertappt wird, stehen je nach schwere des Verstoßes gegen das Steuerrecht, hohe Geld- sowie Freiheitsstrafen bevor. Aufgrund dessen wird selbstverständlich versucht, das Schwarzgeld (Kapital, welches gegen das Gesetz keinesfalls versteuert wird) so gut wie möglich zu verstecken. Eine gute Möglichkeit hierfür sind im Ausland ansässige Bankkonten. Besonders Konten in der Schweiz sind äußerst beliebt betreffend des Versteckens von hinterzogenen Steuern. Würde sich das unversteuerte Kapital auf deutschen Konten befinden, würde das Finanzamt früher oder später aufschnappen, dass vielmehr Geld auf dem Bankkonto liegt, als es in der Steuererklärung angegeben wurde, weil die Finanzbehörde problemlos die Bankkonten begutachten kann. Liegt das Geld allerdings auf einem Bankkonto in der Schweiz, fällt dem Finanzamt die höhere Geldsumme keinesfalls mühelos auf, da sie hier keine Möglichkeit zur Analyse der Konten haben. Obendrein legt die Schweiz großen Wert auf das Bankgeheimnis wie auch veröffentlicht keine Kundendaten und Informationen., In dem Jahr 2002 kam es zu einer Situation im Gebiet Steuerhinterziehung. Boris Becker hatte damals knapp 1,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen und wurde in dem Fall zu 2 Jahren Freiheitsentzug auf Bewährung verurteilt. Die Justiz verurteilte ihn obendrein zu einer Geldbuße von 300.000 Euro und zusätzlich sollte der Herr 200.000 Euro Bußgeld als Bewährungsauflage an unterschiedliche caritative Einrichtungen abdrücken. Boris Becker hatte zwischen 1991 und 1993 amtlich seinen Wohnsitz in dem Monaco, jedoch hatte er aber den Lebensmittelpunkt in München. Boris Becker war sich im Klaren darüber, dass er hierdurch in Deutschland voll abgabenpflichtig gewesen wäre, trotzdem hat er dem Finanzamt seine Wohnung in München vorenthalten., Das Steuerstrafrecht befasst sich mit Verstößen im Gebiet Steuerrecht. Dies beinhaltet gerade die Hinterziehung von Steuern. Falls ein Delikt gegen das Steuerrecht ans Licht kommt, drohen hohe Geld,- und/oder Freiheitsstrafen. Wie extrem die Bestrafung ist, hängt unter anderem von dem Grad des Deliktes ab. Bei einer Steuerhinterziehung bis 50.000€ bekommt man eine Geldbuße. Ab 50.000€ sollte man mit einer Freiheitsstrafe, welche ebenfalls auf Bewährung ausgesetzt werden kann und genau so von einer weiteren Geldbuße ausgehen. Ab 100.000€ bekommt man die gleiche Strafart wie bei ab 50.000 Euro, allerdings wäre die Geld- und Freiheitsstrafen wesentlich höher. Im Rahmen einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000€ kommt es auch zu einem Freiheitsentzug, welcher jedoch normalerweise keineswegs auf Bewährung abgesessen wird. Ebenfalls in diesem Fall kann gegebenenfalls eine weitere Geldstrafe hinzukommen. Darüber hinaus sollen die vorenthaltenen Steuern beglichen werden. Nach 5 Jahren verweht die Steuerhinterziehung, im Rahmen der aktuellen gewerblichen Hinterziehung von Steuern verjährt diese erst nach zehn Jahren., In Folge der Betriebsprüfung (auchauch unter Außenprüfung bekannt) handelt es davon, Sachverhalte vorzufinden, welche zu endgültigen Steuerausfällen, Steuervergütungen oder Steuererstattungen führen können. Die Befugnis zur Außenprüfung bekommt das Finanzamt durch die Abgabenordnung ebenso wie die Betriebsprüfungsordnung 2000. Im Grunde kann das Finanzamt die Außenprüfung jederzeit vornehmen, allerdings muss Ihnen zu diesem Zweck vorweg Zeit vorgegeben werden besser gesagt das Finanzamt sollte sich bei Ihnen melden. Entsprechend der gesetzlichen Grundlagen muss für die Visite der passende Zeitpunkt gewählt werden. Dies bedeutet, dass der Kontrolleur sich keinesfalls heute ankündigen und morgen bei Ihnen auftauchen darf. Die Betriebsprüfungsordnung spricht bei Großbetrieben von 4 Wochen sowie in sämtlichen anderen Fällen von zwei Wochen Ankündigungsfrist., Wer also doch fair sein will, muss dem Finanzamt klare Information vorführen. Das Anzeichen auf mögliche Bankkonten in der Schweiz genügt nicht aus. Steuerhinterzieher sollen sämtliche Einnahmen exakt auslesen ebenso wie für jedes betroffende Jahr eine Steuererklärung erzeugen. Wenn die Aktion dem Fiskus noch keinesfalls bekannt ist, führt es ein Ermittlungsverfahren durch. Falls die Aktion schon entdeckt wurde, dann wirs eine Selbstanzeige ausgeschlossen sein – diese Anzeige wird das Finanzamt folglich schon schon lange getätigt haben. Der Eigentümer von Schwarzgeld muss dem Finanzamt überwiegend binnen einer Frist von einem Monat die nicht gezahlten Steuern sowie sechs Prozent Zinsen pro Jahr nachreichen. Wer dies nicht schafft, sollte mit weiteren Kosten sowie dem Strafverfahren rechnen.%KEYWORD-URL%