Ein einziger Steuerfahnder von dem Finanzamt München war Boris Becker eine gute Zeit auf der Fährte wie auch beschlagnahmte Unmengen von Beweismaterialien, das auch von Hausdurchsuchungen stammte. Das Beweismaterial, fast ein Auto voll, hieß es, setzte der Steuerfahnder zu einer Art Puzzle zusammen. Dies war eine jahrelange ebenso wie mühselige Arbeit. In der 46 Seiten umfangreichen Klageschrift sind die Vorwürfe aufgelistet, letztlich ist lediglich Aufschlussreich wo Boris Beckers Wohnsitz zwischenden Jahren 1991 und 1993 wirklich war. Im Vorher des Prozesses war stets über einen „Deal“ der Verfahrensbeteiligten spekuliert worden, wonach Becker bei der Steuernachzahlung ebenso wie einem Geständnis sich einen langwierigen Gerichtsprozess ersparen ebenso wie mit einer Bewährungsstrafe von maximal zwei Jahren entkommen konnte., Der Prozess vor dem Finanzgericht ist keineswegs kostenlos. Vielmehr treten nach den Regelungen des Gerichtskostengesetzes einige Kosten, welche sich an dem Streitwert abmessen. Mit dem 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz, welches zum 01.08.2013 gegründet worden ist, wurden zum einen sowohl der Mindeststreitwert als auch die Gerichtsgebühren auf 1500€ gesteigert, wodurch die Verfahrensgebühr 284 Euro beträgt. Mit Wirkung von dem 16/07/14 wurden diverse Paragraphen zum Gerichtskostengesetz umgeschrieben. Dies hat zur Folge, dass auch in Umständen wo Leute Kindergeld berufen entgegen der zwischenzeitlichen Praxis noch einmal eine Vorauszahlung erhoben wird. Der vorfällige Beitrag wird grundsätzlich nach dem tatsächlichen Streitwert erhoben, wenn dieser sich bei Klageeingang eindeutig sowie unmittelbar aus der Anklage ergibt. Alternativ wird der Beitrag nach dem Mindeststreitwert erhoben., Vermögensnachfolge inkludiert viel mehr als bloß das Kontrollieren von Kapital. Es geht besonders darum, in wie weit Kapital zu Lebzeiten des Schenkers oder erst in dem Todeszeitpunkt des Erblassers übergehen soll ebenso wie welche steuerlichen Auswirkungen angesichts dessen ausgelöst werden. Es können z. B. bei größeren Vermögen manche Teile des Vermögens innerhalb der Familie vorweg während der Lebenszeit des Schenkers Kapital den angegebenen Menschen übermittelt wie auch die entsprechenden Freibeträge genutzt werden. Eine Erbschaftsteuer kann hierbei diesbezüglich in keinster Weise mehr anfallen. Wer seine Vermögensnachfolge zu seinem Tode durch letztwilliger Verfügung – notariell oder schriftlich, steuern will, sollte Kenntnis davon haben, dass das Erbschaftsteuerrecht keinesfalls unbedingt dem Bürgerlichen Recht folgt sowie dass der staatliche Güterstand enorme Gestaltungsspielräume bereitstellt., Die Steuerhinterziehung ist eine häufige Straftat in Deutschland. Wenn man in diesem Zusammenhang ertappt wird, ist je nach schwere des Verstoßes gegen das Steuerrecht,mit einer hohen Freiheits- und Geldbußen zu rechnen. Aufgrund dessen wird natürlich probiert, das Schwarzgeld (Kapital, das gegen das Gesetz keineswegs versteuert wird) sauber zu verbergen. Die gute Option hierfür ist ein ausländisches Bankkont. Besonders Konten in der Schweiz verfügen über eine hohe Popularität bezüglich des Versteckens von hinterzogenen Steuern. Sofern das unversteuerte Geld auf deutschen Bankkonten liegt, würde das Finanzamt über kurz oder lang mitbekommen, dass sich mehr Geld auf dem Bankkonto befindet, als in der Einkommensteuererklärung angegeben wurde, weil die Finanzbehörde mühelos die Bankkonten prüfen kann. Befindet sich das Geld allerdings auf einem schweizer Konto, fällt dem Finanzamt die größere Summe an Kapital keineswegs so leicht auf, da sie hierbei keinerlei Optionen zur Auswertung der Bankkonten haben. Außerdem legt die Schweiz großen Wert auf das Bankgeheimnis sowie veröffentlicht keine Kundendaten und Informationen., Es hadelt sich um „Schwarzarbeit“, falls Geld erworben wird, das versteuert werden muss. Das damit entstehende Geld wird umgangssprachlich als „Schwarzgeld“ betitelt. Diese Einnahmen werden häufig in der unternehmerischen oder freiberuflichen Tätigkeit erhalten. Ebenso Vermögenswerte, deren Zinsen auf keinen Fall versteuert werden, werden als Schwarzgeld bezeichnet. Schwarzarbeit und der Besitz von Schwarzgeld ist eine schwere Straftat und kann äußerst enorme Freiheits- sowie Geldbußen verursachen. Unzählige Besitzer von Schwarzgeld verfrachten ihr Geld daher ins Ausland, vor allem in der Schweiz, weil sie somit das Geld auf dem schweizer Konto verbergen können sowie dadurch keine Steuern ans deutsche Behörde auszahlen müssen., Die Hinterziehung von Steuern ist ein weitläufige Delikt in der Bundesrepublik. Anhand des Verkaufs von Steuer-CDs wie auch anhand fortlaufend mehr Selbstanzeigen von prominenten Steuerhinterzieher, wächst die Menge der Selbstanzeigen in Deutschland. In dem Jahr 2013 gab es über 100% mehr Selbstanzeigen als im vergangenen Jahr. In Baden-Württemberg bspw. kam es 2012 zu 2.362 Selbstanzeigen und 2013 sogar 6.292. In genau dem Bundesland gab es bundesweit die häufigsten Selbstanzeigen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen sowie Bayern. Niedersachsen wie auch Hessen befinden sich im Durschschnittswert. Die allerwenigsten Selbstanzeigen gab es in der Hansestadt Hamburg wie auch in Schleswig-Holstein. Im Jahre 2012 wurden in der Bundesrepublik Deutschland 15.984 Fälle von Steuerhinterziehungen einschließlich einem Strafverfahren publiziert, bei denen im Allgemeinen 1.937 Jahre Freiheitsstrafen wie auch 121,1 Millionen Euro Bußgelder verhängt wurden. Zwischen den Jahren 2003 und 2012 wurden in Deutschland auf einen Nenner gebracht 352.781 Fälle der Steuerhinterziehung abgeschlossen.