Innerhalb Deutschland sind rund 7000 von der Sozialversicherung eingetragene als Sprachmittler (inkl. Dolmetscher)tätig, die meisten davon üben die Tätigkeit in Vollzeit und somit hauptberuflich aus. Über eine entsprechende Lehre verfügen allerdings lediglich etwa zwei Drittel, was zeigt, wie groß die Rate von den Quereinsteiger in diesem Beruf ist. Der Großteil der Übersetzer sind jedoch als Freiberufler tätig und sind nicht angestellt in einer Agentur, dem Verlag oder sonstigem tätig. Die Aufträge von freiberuflichen Übersetzern bestehen aus Aufträgen von einschlägigen Auftraggebern oder auch von Privatleuten. In den Übersetzungsagenturen finden sich auch reichlich freie Übersetzer. Die Agentur erledigt dann für die vereinbarte Provision die Vermittlung des Auftrags an den Sprachmittler. Die Auftraggeber stammen oftmals aus der Verwaltung, bspw. bei Behörden oder erfolgreichen Firmen, aus der Wirtschaft oder dem Verlagsbereich. Oft besteht zwischen der Agentur und einem Auftraggeber eine lang andauernde vertragsähnliche Beziehung., Bei Übersetzern gibt es viele Wege für eine Spezialisierung. Eine, die fortwährend bedeutender wird, ist im Bereich der Software zu finden und wird als Software Lokalisierer bezeichnet. Gleichwohl reichlich Leute, besonders der jungen Altersgruppe mit Englisch keinerlei Schwierigkeiten mehr haben, fehlt besonders bei Fachtexten das fachliche Vokabular. Die Software Lokalisierer passen Handbücher, Software ebenso wie Ratgeber an die entsprechende Sprache an sowie machen diese so ebenfalls den regionalen Märkten zugreifbar. Bedeutend ist bei dem Fachbereich, dass es sich keineswegs allein um die sprachlichen Elemente handelt, die einfach transformiert werden müssen. Ebenso bestimmte Anwendungen müssen länderspezifisch angepasst werden. Ebenfalls einfache Sachen, wie die Darstellung des Datums oder die Schreibrichtung sind auf jeden Fall anzupassen. Wird das nicht gemacht, fühlen sich die Nutzer mit der Software häufig unbehaglich und der Firma kommen bedeutsame Kunden abhanden., Obwohl eine Ausbildung durchaus nicht unbedingt notwendig ist, damit man eine Möglichkeit hat, den Job erfolgreich auszuüben, kann man dennoch verschiedene Ausbildungen einschlagen. Damals, ehe aufgrund des Bologna Prozesses die Bachelor- und Masterstudiengänge nach Deutschland gekommen sind, waren Übersetzer sowie Fachübersetzer Berufe mit Diplom. Die Diplome konnten an Universitäten sowie Fachhochschulen erstanden werden. An verschiedenen Universitäten in der Bundesrepublik ist z.B. ebenso der Studiengang mit Abschluss akademisch zugelassener Übersetzer möglich gewesen. In BMS (Bachlor Master System) werden die Fachrichtungen stattdessen Translatologie, Übersetzungswissenschaft oder Translationswissenschaft genannt. Die Hauptthemen von dem Studium sind: Vermittlung von richtigen und relevanten Methoden bei dem Übersetzen sowie auf welche Bestandteile ebenso wie Merkmale man besonders achten muss. Das ist besonders bei Literaturübersetzungen vor allem relevant, um den Sprachton des Werkes nicht zu verfälschen. Dafür gibt es in Düsseldorf einen weltweit einzigartigen Studiengang. Die Sprachkenntnisse werden im Verlaufe dieses Studiums zwar nach wie vor verbessert, müssen im Prinzip allerdings schon am Anfang des Studiums ausreichend vorhanden sein., Eine festgelegte Berufsgruppe in Deutschland ist der Übersetzer. Dieser beschäftigt sich mit dem Übersetzen von geschriebenem Schriftstück von einer Ausgangs- in die Zielsprache. Hierbei ist es von Vorteil, wenn zumindest eine von den Sprachen, am besten die Sprache, in welche übersetzt wird, vom Übersetzer auf muttersprachlichem Level gekonnt wird. Anders als ein Dolmetscher gibt es einen schriftlichen Text und kann deshalb in zeitlichem Abstand zur Anfertigung übersetzt werden. Der Dolmetscher muss die Arbeit des Übersetzers folglich sozusagen direkt erledigen. Zusätzlich muss ein Übersetzer zusätzlich dafür sorgen, dass dieser die stilistischen Elemente aus dem Ursprungstext im Zieltext größtenteils widerspiegeln kann. Das ust eine der schwierigsten Schwierigkeiten dieses Berufs und hieran zeigt sich außerdem die Qualität von der Tätigkeit. Man bezeichnet Übersetzer gleichermaßen als Sprachmittler., Eine besondere Untersparte von den Sprachmittlern wie auch Fachübersetzer, sind die sogenannten Urkundenübersetzer. Diese sind verantwortlich für das Übersetzen von Urkunden jeder Art, also ebenso Zeugnisse, Verträge, Eigentumsnachweise und so weiter. Normalerweise ist das Landgericht hierfür verantwortlich, sie einzuberufen. Bei zuständigen Behörden ist es ebenfalls möglich, die Dienste anzufragen, für den Fall, dass man eine offiziell beglaubigte Übersetzung seiner Papiere braucht. Die Urkundenübersetzer stehen selbstverständlich auf der einen Seite als Sprachmittler zur Verfügung, beglaubigen jedoch meist nur die Richtigkeit ebenso wie Vollständigkeit der Übersetzung, weil normale Übersetzer natürlich deutlich günstiger sind. Derartige Papiere werden häufig von Behörden gebraucht, die sich mit Ausländer- und Migrationsfragen auseinandersetzen. Wer als Mensch mit Migrationshintergrund beispielsweise in der Bundesrepublik Deutschland heiraten möchte, muss die Geburtsurkunde ebenso wie weitere Papiere zuallererst für die deutschen Behörden transformieren lassen., Wenngleich der Beruf des Übersetzers selber zwar keinen Schutz in puncto Jobbezeichnung genießt, können beglaubigte Translationen dennoch lediglich von bestimmten Übersetzern vorgenommen werden. Diese haben die Urkunde zu einem geprüften Übersetzer bekommen oder seitens öffentlicher Stelle einberufen worden. Diese Einberufung findet stets auf Hinblick der Präzision und Qualität der Translationen statt, somit sollte ggf. ein Nachweis erfolgen. Auch die Beeidigung könnte in gewissen Fällen vollzogen werden. Amtlich bestätigte Translationen sind bspw. für Aufenthalte im Ausland äußerst relevant, falls die Behörden offizielle Papiere in der Sprache des Landes vorgelegt bekommen möchten. Das könnten z.B. Zeugnisse, Urkunden oder ebenso Gesundheitsnachweise sein. Um an einen staatlich anerkannten Übersetzer zu gelangen, welcher eine beglaubigte Translation anfertigt, kann man sich an ein Amt in der Gemeinde oder Stadt wenden., Wer eine Ausbildung an der Hochschule zum Übersetzer macht, beendet diese bundesweit einheitlich mit einer staatlichen Prüfung zum Übersetzer. Die Inhalte dieser Prüfung erfüllen einhaltliche Standards, damit jeder von einer professionellen Beschaffenheit der Übersetzer mit dieser Ausbildung ausgehen kann. Dies ist seit dem Jahre 2004 so bestimmt, vorher waren abhängig vom Bundesland zum Beispiel die Industrie- wie auch Handelskammer oder ansonsten ein Prüfungsamt von dem Bildungsministerium verantwortlich. Mit Bologna folgte schließlich diese vernünftige Vereinheitlichung. Unter gewissen Bedingungen kann diese Prüfung ebenso ohne ein vorheriges Studium absolviert werden. In dieser Situation müssen die gehobenen Fremdsprachenfertigkeiten geprüft werden und eine lange einschlägige Arbeitserfahrung vorliegen. Auch eine andere fachliche Ausbildung kann zur Prüfungszulassung gebilligt werden.