In den DACH-Ländern Schweiz, Österreich ebenso wie Deutschland kann sich im Grunde jeder, ebenso ohne eine fachbezogene Lehr als Sprachmittler bezeichnen und in dem Gewerbe arbeiten. Anders sieht es zum Beispiel bei Ärzten, Steuerberatern wie auch Anwälten aus, welche eine Bestätigung der Lehre erbringen müssen, damit sie die Jobbenennung führen dürfen. Um dem gegenzusteuern, existieren allerdings spezielle Betitelungen, die sehr wohl eines Nachweises bedürfen. Dies betrifft beispielsweise die Betitelungen öffentlich einberufener Sprachmittler oder ermächtigter Sprachmittler, ebenfalls geprüfter Dolmetscher sowie staatlich anerkannter Dolmetscher. Dies gilt ebenfalls für die studierten Abschlüsse des B.A. Übersetzer ebenso wie des Master of Arts Übersetzer. Eine Qualitätsnorm bringt eine ISO-Norm, namentlich die EN 15038, an welchem sich sowohl freischaffende Sprachmittler als auch Agenturen orientieren sollten., Wenngleich die Tätigkeit des Sprachmittler selber zwar keinerlei Schutz betreffend der Berufsbezeichnung hat, dürfen beglaubigte Übersetzungen trotzdem alleinig von bestimmten Übersetzern vorgenommen werden. Sie haben die Beglaubigung zu einem geprüften Übersetzer bekommen oder sind von öffentlicher Stelle einberufen worden. Die Einberufung findet stets unter Berücksichtigung der Exaktheit sowie Qualität der Übersetzungen statt, somit muss ggf. ein Nachweis vorgelegt werden. Auch die Beeidigung kann in einigen Fällen vollzogen werden. Amtlich bestätigte Translationen sind zum Beipsiel für Auslandsaufenthalte sehr wichtig, wenn die Ämter offizielle Papiere in der Sprache des Landes vorgezeigt bekommen möchten. Das könnten bspw. Zeugnisse, Urkunden oder auch Gesundheitsnachweise sein. Damit man an einen staatlich anerkannten Übersetzer gelangt, welcher eine beglaubigte Translation anfertigt, sollte man sich an die Behörde in der Stadt oder Gemeinde wenden., Obwohl eine Ausbildung nicht zwingend notwendig ist, damit man eine Chance hat, den Job erfolgreich nachzugehen, kann man jedoch vielfältige Ausbildungen einschlagen. Dereinst, bevor aufgrund des Bologna Prozesses die Bachelor- und Masterstudiengänge in die Bundesrepublik gekommen sind, waren Übersetzer ebenso wie Fachübersetzer Berufe mit Diplom. Diese Diplome konnten an Unis ebenso wie Fachhochschulen erstanden werden. An unterschiedlichen Unis in Deutschland ist zum Beispiel auch der Studiengang mit Abschluss akademisch zugelassener Übersetzer erreichbar gewesen. In Bachelor-Master-System werden die Fachrichtungen dagegen Translatologie, Übersetzungswissenschaft oder Translationswissenschaft genannt. Die Hauptthemen des Studiums sind: Vermittlung von korrekten und wichtigen Techniken bei dem Dolmetschen und auf welche Bestandteile wie auch Eigenschaften man erst recht achten muss. Dies ist vor allem bei Übersetzungen von Literatur besonders elementar, um den Sprachton eines Werkes in keinster Weise zu verfälschen. Dafür gibt’s in Düsseldorf einen weltweit einmaligen Studiengang. Die Sprachkenntnisse werden im Verlaufe dieses Studiums zwar weiterhin verfeinert, müssen im Prinzip allerdings schon am Anfang des Studiums ausreichend vorhanden sein., Im Prinzipist der Begriff Übersetzer keine geschützte Jobbezeichnung. Wer die Sprachen also ausreichend kann wie auch Begeisterung am Transformieren von Schriftstücken hat, kann ganz leicht seine Freizeitbeschäftigung zu seinem Beruf machen ebenso wie mit dem freien Transformieren Geld verdienen. Dermaßen leicht ist es aber dann doch nicht. Wer tatsächlich längerfristig Kunden haben will, kommt fast nie darum umher, sich einem der zahlreichen Jobverbände anzuschließen. Dafür kann man sich folglich aber auch mit Kollegen unterhalten, erhält Hilfe und kann seinen Klienten eine Verifizierung vorzeigen. Sprachmittler können sich außerdem zum Team zusammenschließen, um noch besser zu arbeiten. Welche Methode letzten Endes die beste ist, soll jeder Übersetzer selbst wissen. Die Klienten sollten sich ohnehin nur von der Arbeitsqualität überzeugen lassen., Generell gilt dieser Job des Sprachmittlers als freiberufliche Tätigkeit, auch Katalogberuf genannt. Obwohl die Ausbildung ziemlich standardisiert wurde, ist dieses wirkliche Berufsbild sehr unterschiedlich. Dies liegt keineswegs nur an den zahlreichen Fachbereichen und Spezialisierungschancen. Es hat ebenfalls damit zu tun, dass es reichlich Quereinsteiger gibt, welche keine einschlägige Lehre abgeschlossen haben, sondern eigentlich in anderen Berufsbereichen aktiv waren. Ebenfalls reichlich Ausländer nutzen ihre Sprachkenntnisse und lassen sich im Job des Übersetzers nieder. Da diese Berufsbezeichnung in Deutschland nicht per Gesetz geschützt ist, gibt es die Chance. Das Problem ist, dass es dadurch ganz unterschiedliche Qualitäten existieren. Wer also einen Sprachmittler sucht, sollte ausführlich dessen Erfahrungen kontrollieren, um am Ende ein gutes Ergebnis zu bekommen.